ehemaliger Ostafrika-Korrespondent von AP, kam im Mai 2007 bei einem Flugzeugabsturz in Kamerun ums Leben gekommen. Der 39-jährige Brite gehörte zu den 114 Menschen an Bord einer Boeing-737, die kurz nach dem Start in Douala in einen Mangrovenwald stürzte.

Mitchell hatte in der Zentralafrikanischen Republik für einen Artikel recherchiert, der dem illegalen Handel mit gefährdeten Tierarten nachgehen sollte. Der Beitrag sollte als Hintergrundbericht zu einer internationalen Konferenz erscheinen. "Er hat das Leben ausgekostet und starb in Ausübung des Berufs, den er liebte", sagte seine Frau Catherine Fitzgibbon. 

Nach einem Studium der Philosophie und Politikwissenschaft in New York begann Mitchell seine Berufslaufbahn 1993 bei der englischen Zeitung The Richmond and Twickenham Times. Für den Daily Express berichtete er über die Kriege im Kosovo und in Sierra Leone. 2001 ging Mitchell nach Äthiopien, wo er für AP und mehrere britische Zeitungen schrieb, darunter auch The Times. 2003 wurde er Äthiopien-Korrespondent der AP, im Januar 2006 aber wegen "feindseliger Berichterstattung" ausgewiesen. Ab August 2006 berichtete Mitchell aus Nairobi.