Der Nachrichtenanbieter und Informationskonzern Thomson-Reuters hat im dritten Quartal vor allem beim Nettogewinn zugelegt (plus 21,7 Prozent auf 348 Mio Dollar im Jahresvergleich), beim Umsatz (plus 2 Prozent auf 2,79 Mrd Dollar) aber die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Die Börse strafte die Aktiengesellschaft mit einem Kursabschlag von 7,2 Prozent, der Kurs rutschte unter 44 Dollar.

Vorstandschef Jim Smith sieht in den Quartalszahlen einen Beleg für Erfolge der eingeleiteten Sparmaßnahmen, wies aber auch auf Sorgen von Kunden der Finanzinformationsdienste wegen bestehender Unsicherheiten vor allem in Europa hin. Auf den Geschäftsbereich "Financial & Risk" entfallen 55,2 Prozent des Gesamtumsatzes. Das Geschäft mit Agenturnachrichten von Reuters hat einen Anteil von 2,6 Prozent und blieb mit 73 Millionen Dollar im Wesentlichen unverändert.