Der Informationskonzern Thomson Reuters hat sein traditionelles Kerngeschäft mit Nachrichten im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut. Der Umsatz in diesem Bereich stieg nach der jetzt vorgelegten Bilanz im Vergleich zu 2017 um 25 Prozent auf 370 Millionen Dollar. Dies entspricht einem Anteil von 6,7 Prozent am Gesamtumsatz von 5,5 Milliarden Dollar. Grund der deutlichen Steigerung im Nachrichtengeschäft ist die Ausgliederung des Geschäftsbereichs Financial & Risk in das neue Unternehmen Refinitiv - der Anbieter von Finanzmarktdaten wurde zu 55 Prozent an die US-Investmentgesellschaft Blackstone verkauft. Das Geschäft sieht ab Oktober 2018 die Belieferung von Refinitiv mit Reuters-Nachrichten vor. Er erwarte, dass Reuters News künftig einen größeren Beitrag zu den Gewinnen des Unternehmens beisteuere, sagte der Vorstandschef von Thomson Reuters, Jim Smith.

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