ehemaliger Präsident von Associated Press, wurde im März 2003 mit 54 Jahren zum Nachfolger von Lou Boccardi bestimmt. Damals war er Herausgeber der Boulevard-Zeitung USA Today. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Burl Osborne, bezeichnete ihn als "erfahrenen Journalisten, Nachrichtenmann und Manager, der in einzigartiger Weise zur Führung der AP geeignet ist". Unter der Leitung Curleys wurde USA Today zur auflagenstärksten (2,3 Millionen) Tageszeitung in den USA. Curleys journalistische Karriere begann im Alter von 15 Jahren mit Berichten über Basketball-Spiele für den Easton Express in Pennsylvania. Auch während des Studiums schrieb er für Zeitungen, ehe er 1972 Nachtredakteur der Rochester Times wurde, die in der Verlagsgruppe Gannett erscheint. Als Director of Information bei Gannett koordinierte er dann die Planungen zur Gründung neuer Zeitungsprojekte und war so auch 1979 an der Gründung von USA Today beteiligt, deren Leitung er 1986 übernahm. 2012 trat Curley in den Ruhestand. In seiner Amtszeit begannen die zunehmenden finanziellen Probleme von AP aufgrund massiver Verluste der US-Tageszeitungen auf dem Anzeigenmarkt. Im Dezember 2009 verkaufte er den deutschen Dienst von AP an die Finanzinvestoren Martin Vorderwülbecke und Peter Löw, die daraufhin die Nachrichtenagentur dapd gründeten.