Die Bildberichterstattung von dpa aus dem Ausland zeigt sich im neuen Jahr in neuem Licht. Nach der Trennung von der European Pressphoto Agency (epa) hat dpa eine Reihe von Partnerschaften vereinbart, die es ermöglichen, das internationale Bildangebot auf eine völlig neue Grundlage zu stellen. Als "Leading-Agentur für Breaking News" dient AP. Weitere Bilder kommen von PA (Großbritannien), Yonhap (Südkorea), Keystone (Schweiz), Agência Brasil (Brasilien), APA (Österreich), STT (Finnland) und PAP (Polen). Von diesen gehören APA, PAP und Keystone dem epa-Verbund an. Hinzu kommen die Fotos von eigenen Fotografen im Ausland.

Bislang habe es häufiger Kritik an der internationalen Bildberichterstattung gegeben, erklärte dpa-Fotochef Peer Grimm. "Darauf reagieren wir jetzt mit dem besten dpa-Bildangebot aller Zeiten." Nach Angaben von Geschäftsführer Peter Kropsch erhalten die dpa-Kunden jetzt täglich mehr als 1000 auf den Bedarf des deutschen Marktes abgestimmte Bilder. Das Angebot wird koordiniert von der personell erweiterten und rund um die Uhr präsenten Bildredaktion, dem dpa-Picturedesk in Berlin. Zusätzlich wurden Bildredaktionen in Buenos Aires und Sydney aufgebaut, im Frühjahr soll der dpa-Picturedesk in Kairo folgen.