Auch Nachrichtenagenturen müssen sich auf das ziemlich spezielle Verhältnis des neuen US-Präsidenten Donald Trump zu Journalisten einstellen.

 

Der Chefredakteur von Reuters, Steve Adler, spricht in einem Blog-Beitrag davon, dass es jetzt sehr viele Fragen und Überlegungen zur Berichterstattung über die neue Regierung in Washington gibt:

The air is thick with questions and theories about how to cover the new Administration.

Was also ist die Antwort von Reuters? Adler erklärt, dass es alle möglichen Vorschläge, aber nur eine zu Reuters passende Art und Weise der Berichterstattung gibt. Diese ergibt sich aus vielfältigen Erfahrungen von Reportern in Ländern, die ein zumindest gespanntes Verhältnis zur Pressefreiheit haben oder diese erst gar nicht akzeptieren:

 I am perpetually proud of our work in places such as Turkey, the Philippines, Egypt, Iraq, Yemen, Thailand, China, Zimbabwe, and Russia, nations in which we sometimes encounter some combination of censorship, legal prosecution, visa denials, and even physical threats to our journalists.

Das künftige Ausmaß an Einschränkungen journalistischer Arbeit seitens der US-Regierung sei in keiner Weise absehbar. Aber für Reuters gebe es stets Prinzipien, was zu tun und was zu lassen sei. Dabei empfiehlt Adler:

Never be intimidated

Der Chefredakteur von Reuters erinnert die Agenturjournalisten an ihre über 165 Jahre entwickelten Grundsätze zur Überprüfung von Informationen im Sinne einer unverfälschten Berichterstattung und postuliert selbstbewusst:

We make a difference in the world because we practice professional journalism that is both intrepid and unbiased.

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