Foto: Roderick Aichinger

Eigentlich wollen die New Yorker dpa-Reporterin Christina Horsten, ihr Mann Felix Zeltner und ihre einjährige Tochter Emma nur das ideale Zuhause finden in dieser riesigen Stadt, die sie auch nach vier Jahren noch immer nicht so richtig kennen. Aber ganz nebenbei erkunden sie auch neue journalistische Formate, wenn sie zwölf Monate lang durch zwölf Stadtviertel ziehen, zwischen den Hochhäusern von Midtown Manhattan, neben Hipstern und Ultraorthodoxen in Brooklyn und am Atlantikstrand von Queens, wie Felix erklärt, der als freier Journalist arbeitet und die Musik-Plattform Soundfriend gegründet hat. Viele scheuen das häufige Umziehen, die junge Familie macht ein Projekt daraus: NYC12x12 ist Abenteuer, Experiment und Reise mit ungewissem Ziel. Von jeder neuen Mietwohnung aus wollen sie die spannendsten Ecken, die nettesten Menschen, die ungewöhnlichsten Restaurants, die besten Spielplätze finden. Und vielleicht, hoffentlich, am Ende auch einen neuen Lebensmittelpunkt.Wie sich die drei in einer der teuersten Städte der Welt dabei mit kleinem Budget zurechtfinden, kann man in einem Newsletter mitverfolgen, bei Instagram und auf Twitter. Wo wir am Ende landen, ist völlig offen.

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